Vielfraßfotografie im Sommer

ab 199,00 

Availability

1. Mai – 10. Oktober

Die Vielfraßfotografie im Sommer bietet hervorragende Möglichkeiten, den Vielfraß (Gulo gulo) in seinem natürlichen Lebensraum in der Wildnis zu fotografieren. Der Vielfraß gehört zu den seltensten und am schwierigsten zu fotografierenden Raubtieren Europas, und eine Begegnung mit ihm in freier Wildbahn ist für Naturfotografen ein unvergessliches Erlebnis.

Die Fotografie erfolgt aus denselben Hides, die auch für die Bärenfotografie genutzt werden. Die Hides befinden sich in einem natürlichen Gebiet, in dem sich die Tiere frei im gesamten Beobachtungsbereich bewegen. Das Gelände vor den Hides bleibt natürlich und unberührt und bietet saubere und authentische Wildnis-Hintergründe für Fotografien.

Je nach Hide können Vielfraße bis auf etwa fünf Meter herankommen, sodass Fotografen mit einer großen Bandbreite an Brennweiten arbeiten können. Diese kurzen Distanzen ermöglichen sowohl enge Porträts als auch weitere Umweltaufnahmen.

Vielfraße bewegen sich im gesamten Hide-Gebiet, wodurch sich während der Nacht ständig wechselnde fotografische Situationen und Hintergründe ergeben. Waldränder, offene Flächen und natürliche Geländestrukturen bieten vielfältige Möglichkeiten für Bildkomposition und Verhaltensfotografie.

Mehrere einzelne Vielfraße leben im Gebiet, typischerweise drei bis vier Tiere, und sie werden während der Sommersaison regelmäßig beobachtet. Im Durchschnitt werden Vielfraße vier bis sechs Mal pro Woche gesehen, was das Gebiet zu einem der zuverlässigsten Orte in Europa macht, um dieses scheue Raubtier zu fotografieren.

Die nordischen Sommernächte bieten lange Aufnahmezeiten und weiches natürliches Licht, sodass Fotografen eine große Vielfalt an Situationen während des Abends und der Nacht festhalten können.

Neben Vielfraßen haben Fotografen von den Hides aus oft auch die Möglichkeit, Braunbären, Füchse und Vögel zu fotografieren. Wölfe erfordern etwas mehr Glück, werden aber gelegentlich gesehen. Im Jahr 2024 wurde in diesem Gebiet auch ein Luchs fotografiert.


Fotomöglichkeiten

  • Möglichkeit, wilde Vielfraße in ihrem natürlichen Lebensraum zu fotografieren

  • Tiere können bis auf etwa 5 Meter herankommen

  • Möglichkeit, sowohl Teleobjektive (ca. 200–500 mm) als auch Weitwinkelobjektive (ca. 28–100 mm) zu verwenden

  • 3–4 einzelne Vielfraße regelmäßig im Gebiet präsent

  • Sichtungen durchschnittlich 4–6 Mal pro Woche

  • natürliches, unberührtes Gelände mit Wildnis- und Wasserelement-Hintergründen

  • lange nordische Sommernächte bieten verlängerte Aufnahmezeiten

  • Möglichkeit, den gewünschten Hide im Voraus auszuwählen (die Hides sind nummeriert)

  • Hides nur 400–900 Meter Fußweg entfernt


Zeitplan

Mai – 15. August

17:00 Informationsbriefing, anschließend kurzer Spaziergang zu den Hides (500–900 m)

07:30 Rückkehr von den Hides

16. August – Oktober

16:00 Informationsbriefing, anschließend kurzer Spaziergang zu den Hides (500–900 m)

08:00 Rückkehr von den Hides